Polygame Ghostwriter

Polygame Ghostwriter

Vorbemerkung zu diesem Beitrag: Der unten gerügte Christoph Lamoller hat sich innerhalb von 24 Stunden bei mir gemeldet, sich entschuldigt, die Hintergründe erklärt (brainguide macht jeden, der etwas einstellt zum Autoren) und seine Bereitschaft erklärt, die Veröffentlichung wieder vom Netz zu nehmen beziehungsweise  sich zukünftig mit mir abzustimmen. Das nenne ich eine vorbildlichen Umgang mit Online Kritik. Und bin erstaunt, was Google so alles findet.

Daher gilt erst recht: Wehren Sie sich gegen Missbrauch Ihrer Daten und Werke im worldwideweb: Das Web bietet grenzenlose Möglichkeiten der Vernetzung und Selbstdarstellung. Aber auch, sich mit fremden Ideen und Meriten zu schmücken. Doch Vorsicht: übernehmen Sie Texte oder Teile davon aus dem Internet ohne Quellenangabe, verstoßen Sie gegen das Urheberrecht. Geschickte Selbstdarsteller wissen das zu umgehen. So nennt sich Organisationsberater Christoph Lamoller auf der britischen Expertenseite brain-guide Autor von vier Publikationen, alle vier Presseartikel, in denen er als Gesprächspartner auftrat. Die eigentlichen Autoren erscheinen erst auf den zweiten Klick, als „editor“, Verfasser oder sogar „co-author“! Das ist vermutlich sogar legal, aber es hat einen üblen Beigeschmack. Vor allem, wenn bei den Artikeln, Gute Zeiten für Zeitarbeit (Suedkurier) und Polygame Karriere (Manager Magazin) Lamoller nur ein Gesprächspartner unter vielen war – und ich in beiden Fällen die Autorin. 

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